Todesuhr: Wann sterbe ich?

Berechnen Sie Ihr geschätztes Sterbedatum, Ihr Sterbealter und wie viele Jahre Ihre Gewohnheiten hinzufügen oder kosten. Kostenlos, privat und auf Basis echter Lebenserwartungsdaten aus 217 Ländern.

  • Weltbank-Daten 2024
  • Veröffentlichte Studien
  • Antworten bleiben auf Ihrem Gerät
  • Dauert 1 Minute

Beantworten Sie 10 kurze Fragen

Geschlecht

Sterbetafeln werden getrennt für Männer und Frauen veröffentlicht.

Ein Getränk = ein kleines Bier, ein Glas Wein oder ein Schnaps.

Zügiges Gehen, Radfahren, Sport, Fitnessstudio – alles, was Sie stärker atmen lässt.

Ihre Antworten verlassen Ihr Gerät nicht.

Weitere kostenlose Rechner

Diese Rechner sind auf Englisch.

Wie funktioniert die Todesuhr?

  1. Ihr Ausgangspunkt. Wir nehmen die Lebenserwartung für Ihr Geschlecht in Ihrem Land laut Weltbank (Daten von 2024) und passen sie an Ihr bereits erreichtes Alter an – wer heute 60 ist, kann mit einem längeren Leben rechnen als ein durchschnittliches Neugeborenes.
  2. Ihre Gewohnheiten. Rauchen, Gewicht, Alkohol, Bewegung, Schlaf und Diabetes erhöhen oder senken Ihr jährliches Sterberisiko. Die Stärke jedes Effekts stammt aus großen Studien mit Hunderttausenden Teilnehmenden.
  3. Ihre Schätzung. Aus diesem Risiko berechnen wir eine Überlebenskurve. Sie liefert Ihr erwartetes Sterbealter, eine wahrscheinliche Spanne, Ihre Chancen auf 80, 90 und 100 Jahre und einen Live-Countdown.

Zur vollständigen Methodik (auf Englisch) →

Was beeinflusst, wie lange Sie leben?

FaktorWas die Forschung zeigt
RauchenRaucher verlieren im Schnitt mindestens 10 Lebensjahre. Wer vor 40 aufhört, vermeidet etwa 90 % des zusätzlichen Risikos.
GewichtDas Sterberisiko ist bei einem BMI von 20–25 am niedrigsten und steigt pro 5 BMI-Punkte über 25 um etwa 31 %.
AlkoholAb etwa 7 Getränken pro Woche steigt das Risiko stetig. Mit 40 Jahren sind 15–25 Getränke pro Woche mit 1–2 Lebensjahren weniger verbunden.
Bewegung2,5–5 Stunden Bewegung pro Woche gehen mit einem etwa 31 % niedrigeren Sterberisiko einher als gar keine.
SchlafRegelmäßig weniger als 6 Stunden Schlaf sind mit 12 % höherem Risiko verbunden, mehr als 9 Stunden mit 30 % höherem.
DiabetesVerdoppelt fast das Sterberisiko (etwa 1,8-fach). Im Schnitt stirbt ein 50-Jähriger mit Diabetes rund 6 Jahre früher.

Lebenserwartung nach Land (2024)

Wo Sie leben, ist genauso wichtig wie Ihr Lebensstil. Lebenserwartung bei Geburt in Jahren:

LandMännerFrauen
Deutschland78.583.2
Österreich79.884.3
Schweiz82.786.2
Luxemburg81.085.5
Liechtenstein82.286.3
Niederlande80.683.4
Polen74.882.2
Türkei74.680.3
USA76.581.4
Japan81.187.1
Welt71.176.0

Quelle: Weltbank, World Development Indicators.

Wie genau ist ein Todesrechner?

Ehrlich gesagt: Keine Website kann wissen, an welchem Tag Sie sterben. Unfälle, Krankheiten, Gene und medizinischer Fortschritt lassen sich für einen einzelnen Menschen nicht vorhersagen. Ein guter Todesrechner kann aber zeigen, was Menschen wie Ihnen normalerweise passiert – und welche Gewohnheiten diese Zahl verändern.

Deshalb zeigen wir eine Spanne und nicht nur ein Datum. Liegt Ihre wahrscheinliche Spanne bei 74–89, heißt das: Von 100 Menschen mit genau Ihren Antworten sterben etwa 25 vor 74, 50 zwischen 74 und 89 und 25 leben länger als 89. Sehen Sie Ihr Ergebnis als Anstoß, nicht als Urteil.

Häufige Fragen

Kann die Todesuhr sagen, wann ich sterbe?

Nein. Kein Rechner kennt den genauen Todestag eines Menschen. Unsere Todesuhr liefert eine statistische Schätzung: wie lange Menschen mit Ihrem Alter, Geschlecht, Land und Ihren Gewohnheiten im Durchschnitt leben. Die „wahrscheinliche Spanne“ zeigt die tatsächliche Unsicherheit.

Wie wird mein Sterbedatum berechnet?

Wir starten mit der Lebenserwartung für Ihr Geschlecht in Ihrem Land (Weltbank, 2024), passen sie an Ihr aktuelles Alter an und erhöhen oder senken dann Ihr jährliches Risiko je nach Rauchen, Gewicht, Alkohol, Bewegung, Schlaf und Diabetes – mit Effekten aus großen veröffentlichten Studien. Ihr Sterbedatum ist Ihr Geburtsdatum plus Ihre erwartete Lebenszeit. Zur vollständigen Methodik (auf Englisch).

Bekomme ich jedes Mal ein anderes Datum?

Nein. Viele Todesuhren würfeln ein zufälliges Datum aus. Unsere liefert bei gleichen Antworten immer dasselbe Ergebnis, und jede Zahl stammt aus öffentlichen Daten.

Speichern Sie meine Antworten?

Nein. Die Berechnung läuft in Ihrem Browser, Ihre Antworten erreichen nie unseren Server. Ihr Browser merkt sie sich für den nächsten Besuch; Sie können sie jederzeit löschen, indem Sie die Websitedaten löschen.

Kann ich mein Sterbedatum ändern?

Teilweise, ja. Geschlecht, Alter und Land stehen fest, Ihre Gewohnheiten nicht. Der Abschnitt „So gewinnen Sie Jahre“ zeigt, wie viel jede realistische Änderung bringt – etwa mit dem Rauchen aufzuhören oder sich 2,5 Stunden pro Woche zu bewegen.

Ist DeathDate.vip dasselbe wie andere „Death Date“-Websites?

Nein. DeathDate.vip ist eine unabhängige Website und steht in keiner Verbindung zu anderen Seiten mit ähnlichem Namen.

Mein Ergebnis beunruhigt mich. Was kann ich tun?

Das ist eine normale Reaktion. Denken Sie daran: Es ist ein grober Durchschnitt, keine Vorhersage über Sie – viele Menschen leben Jahrzehnte länger als geschätzt. Wenn Sie sich um Ihre Gesundheit sorgen, sprechen Sie mit einer Ärztin oder einem Arzt. Wenn es Ihnen schlecht geht, erreichen Sie die TelefonSeelsorge in Deutschland kostenlos und rund um die Uhr unter 0800 111 0 111; Hilfe in anderen Ländern finden Sie auf findahelpline.com.

Quellen

  • World Bank, World Development Indicators: life expectancy at birth by sex (SP.DYN.LE00.MA.IN, SP.DYN.LE00.FE.IN) and under-5 mortality (SH.DYN.MORT). Link
  • Jha P, et al. 21st-Century Hazards of Smoking and Benefits of Cessation in the United States. N Engl J Med. 2013;368:341–350. Link
  • Global BMI Mortality Collaboration. Body-mass index and all-cause mortality: individual-participant-data meta-analysis of 239 prospective studies in four continents. Lancet. 2016;388:776–786. Link
  • Wood AM, et al. Risk thresholds for alcohol consumption: combined analysis of individual-participant data for 599,912 current drinkers in 83 prospective studies. Lancet. 2018;391:1513–1523. Link
  • Arem H, et al. Leisure Time Physical Activity and Mortality: A Detailed Pooled Analysis of the Dose-Response Relationship. JAMA Intern Med. 2015;175(6):959–967. Link
  • Cappuccio FP, et al. Sleep duration and all-cause mortality: a systematic review and meta-analysis of prospective studies. Sleep. 2010;33(5):585–592. Link
  • Emerging Risk Factors Collaboration. Diabetes mellitus, fasting glucose, and risk of cause-specific death. N Engl J Med. 2011;364:829–841. Link

Zuletzt aktualisiert: 25.10.2026